- Was kostet eine Videoüberwachung in Reinfeld?
- Für ein Einfamilienhaus oder ein privates Grundstück mit vier bis sechs Kameras liegen wir erfahrungsgemäß zwischen 2.950 und 6.500 Euro inklusive Installation, Rekorder und Einrichtung der App. Was den Preis innerhalb dieser Spanne bewegt, sind die Kabelwege, die Nachtsichtanforderung und die Frage, ob eine vorhandene Netzwerk- oder Stromversorgung genutzt werden kann. Für Hofstellen und Betriebsgelände nennen wir bewusst keine Zahl: Dort entscheiden Größe des Geländes, Anzahl der Gebäude, Leitungswege über den Hof und das Speicherkonzept so stark, dass eine Spanne nichts aussagen würde. Wir sehen uns das Gelände kostenlos an, legen die Kamerapositionen gemeinsam mit Ihnen fest und rechnen dann konkret, mit einzeln ausgewiesenen Positionen im Angebot.
- Darf ich mein Hofgelände filmen, wenn ein öffentlicher Weg daran vorbeiführt?
- Ihr eigenes Grundstück dürfen Sie filmen, den öffentlichen Weg nicht. In der Praxis ist das eine Frage der Kameraausrichtung und des Bildausschnitts: Wir setzen die Kameras so, dass sie auf Ihre Flächen schauen, und blenden Randbereiche, die nicht zu Ihnen gehören, technisch aus. Dieselbe Regel gilt für Nachbargrundstücke und Nachbargärten. Sobald Beschäftigte im Bild sein können — also bei jedem Betrieb mit Mitarbeitern — greift zusätzlich die DSGVO: Sie brauchen Hinweisschilder an den Zufahrten, ein Verarbeitungsverzeichnis und ein Löschkonzept. Wir liefern diese Unterlagen zusammen mit der Installation und übergeben sie als PDF, damit Sie im Fall der Fälle etwas vorzeigen können.
- Funktioniert der App-Zugriff auch bei schwacher Internetverbindung im Außenbereich?
- Grundsätzlich ja, mit der richtigen Auslegung. Wichtig ist, dass die Aufzeichnung lokal auf einem Rekorder im Objekt läuft und nicht in der Cloud — dann sind Ihre Aufnahmen vollständig, auch wenn die Leitung zwischendurch wegbricht. Für den Fernzugriff übertragen wir nicht den vollen Datenstrom, sondern einen reduzierten Stream, der auch mit wenig Bandbreite funktioniert; das volle Bild sehen Sie später am Rekorder. Push-Meldungen mit Standbild brauchen ohnehin kaum Datenvolumen. Wo die Festnetzleitung zu schwach ist, arbeiten wir mit einer Mobilfunkanbindung als Ergänzung. Wir prüfen die vorhandene Verbindung vor der Planung, damit Sie hinterher nicht mit einer Anlage dastehen, die nur auf dem Papier funktioniert.
- Wie lange werden die Aufnahmen gespeichert?
- Üblich sind 48 Stunden, danach überschreibt das System automatisch. Eine längere Speicherung ist nur mit dokumentierter Begründung zulässig, etwa nach einem konkreten Vorfall, bei dem die Aufnahmen für Anzeige oder Versicherung gebraucht werden. Wir richten die Anlage so ein, dass die Frist von selbst eingehalten wird — Sie müssen nichts manuell löschen und können auch nichts vergessen. Der Zugriff auf die Aufnahmen wird auf berechtigte Personen beschränkt und protokolliert. Wenn Sie nach einem Vorfall etwas sichern wollen, zeigen wir Ihnen bei der Übergabe, wie Sie den betreffenden Zeitraum exportieren, bevor er überschrieben wird. Das gehört bei uns zur Einweisung dazu.